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Der TTC Wiehl beim Pokalfinale

Durch ein Freilos und ein nicht Antreten des Gegners reichte der noch verbliebenen Bezirkspokalmannschaft des TTC Wiehl ein Sieg um sich für die Endrunde der besten acht Mannschaften im sagenumwobenem Neunkirchen-Seelscheid zu qualifizieren.

Frühzeitig erfolgte die Anreise, mit Thomas, Artur, Andreas und Chris außerdem zu viert, schließlich wollte man bestens vorbereitet sein auf einen langen Tischtennissonntag, obwohl die Auslosung mit der TTG Sankt Augustin im Viertelfinale gleich zu Beginn einen dicken Brocken versprach. Das erste Aha-Erlebnis kam dann beim Betreten der Halle: Die elegant in V-Form geschwungenen und spiegelglatten Koervers-Tische aus der Zeit des kalten Krieges und der Andro-Speedball der, was Spieleigenschaften und Haltbarkeit betrifft, - euphemistisch formuliert - problematischste Ball der neueren Plastikgeneration waren einer Endrunde eigentlich nicht würdig...

Das zweite Aha-Erlebnis war dann aus unserer Sicht deutlich positiver. Unser Gegner, Sankt Augustin, immerhin zweiter der Bezirksliga 3 trat lediglich mit Brett 4 (Nega) der Stammmannschaft sowie zwei Ersatzspielern (Köhler und Kraut) an. Plötzlich hatten wir nicht nur gute Chancen, sondern waren, realistisch betrachtet, hoher Favorit.

Der Anfang war jedoch etwas mühselig, Artur verlor gegen Nega, das kann schon mal passieren, doch auch Thomas lag überraschend 0:2 zurück, war im vierten Satz zwei Punkte vom Matchverlust entfernt - und gewann den fünften zu eins. Danach sollte keine rechte Spannung mehr aufkommen, Andreas gewann souverän sein Einzel in vier Sätzen und unser spontan neugebildetes Spitzendoppel Thomas/Andreas gab nur 15 Punkte ab. Den Schlusspunkt setzte Thomas mit einem weiteren Viersatzerfolg, sodass wir mit 4:1 ins Halbfinale einzogen.

Dort wartete bereits der TV Arnoldsweiler auf uns, ebenfalls eine gehobene Bezirksliga-Mannschaft, die mit Brett 1 (Feldeisen), 5 (Ross) und 6 (Adamek) ein ebenbürtiger Gegner zu sein schien. Wir beschlossen Andreas im Einzel zu schonen, stattdessen spielte Chris.

Dieses Mal ließ es sich am Anfang besser an, Thomas gewann letztendlich sicher mit 3:1 und Chris hatte lange Chancen, sich den Bonuspunkt gegen die Eins zu sichern, doch verlor am Ende knapp in vier Sätzen. Hätte er gewonnen, uns wäre viel Zeit und Zittern erspart geblieben. Denn in der Folge sollten Artur sein Einzel, sowie Thomas und Andreas ihr Doppel jeweils mit 3:1 gewinnen und uns noch ein Sieg bis zum Einzug ins Finale fehlen. Dieser eine Punkt wollte aber nicht so recht kommen. Zuerst verlor Thomas nach bisher unglaublichen 21 Pflichtspielsiegen zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison gegen den stark aufspielenden Feldeisen, dann unterlag Chris auch in seinem zweiten Einzel, diesmal in fünf Sätzen. So kam es zum Finale ums Finale zwischen Artur und Ross und lange sah es so aus, als sollte Arnoldsweiler das Spiel drehen können. Ross gewann den ersten Satz und führte bereits hoch mit 7:2 im zweiten, als er einen Turm verschlug, darüber die Nerven und schließlich in der Verlängeung auch den Satz verlor. Artur wurde dagegen immer sicherer und ließ in den Sätzen drei und vier keine Zweifel mehr aufkommen. Wir standen im Finale!

Aber im Finale gegen Lantenbach... Das Lantenbach, das uns im letzten Spiel der letzten Saison zu fünft mit 9:2 aus der Halle geschossen hat und jetzt auch durch die Bezirksliga spaziert. Gerne würde ich jetzt hier die Geschichte einer erfolgreichen Revanche des kleinen Davids gegen den mächtigen Goliath schreiben, doch dazu ist es nicht gekommen... Nicht mal annähernd. Denn so knapp das Halbfinale war, so deutlich wurde das Finale entschieden. Obwohl wir wieder in Bestbesetzung, also Andreas statt Chris, spielten, hatten wir lediglich in einem Spiel eine wirkliche Siegchance. Thomas verspielte aber noch eine 8:2 Führung zum 2:2 Satzausgleich gegen Reckers und so blieb die Null stehen, denn auch Artur gegen Müller, Andreas gegen Brüggemeier und unser Doppel kamen über je einen gewonnenen Satz nicht hinaus.

Damit Gratulation an Lantenbach, denen damit auch die Qualifikation für den WTTV-Pokal gelang. Wir hoffen, dass wir sie auch in der nächsten Saison nicht wiedersehen. Zwar wollen wir in die Bezirksliga aufsteigen, Lantenbach klopft aber mit der Zweiten an die Landesliga an. Wir erfreuen uns stattdessen am Vizetitel, einem kleinen Pokal, einigen spannenden Spielen, sieben Stunden Tischtennis an einem Sonntag und werden es nächstes Jahr erneut versuchen.

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Über uns

Der TTC Wiehl wurde 2015 gegründet und ist durch den Zusammenschluss aus dem
TTC Bomig und TTV Bielstein 04 einer der größten Tischtennisvereine im Oberbergischen Kreis. 

Aktuell nehmen 2 Damen-, 7 Herren- und
2 Nachwuchsmannschaften sowie
1 Seniorenteam am Spielbetrieb teil. Von der Verbandsliga bis zur 3. Kreisklasse finden sich im WTTV, TT-Bezirk Mittelrhein und Kreis Oberberg zahlreiche Wiehler Teams. Die Heimspiele finden in Bielstein statt und bieten neben attraktivem Sport eine tolle Atmosphäre.

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